Fuck me .by. Anna
Der mit der...

Guten Tag!
Dies ist das letzte (und auch verdemmt experimentelle) Kapitel von "GFgMeK".
Und damit komme ich auch zu der schmerzhaften ankündigung meiner Sommerpause!
Heißte ich werde für einige zeit nicht wirklich da sein.
Wer genaueres wissen will (Warum, wieso wielange??) der kann dies in meinem Weblog nachlesen.
Liebe euch
Blasted (the wahnsinn) King
(Viel Spaß)


Teil 3 – Der mit der...

Für Das_Anni

Vielleicht lag es an seinem doch ungewöhnlich angespannten Gesichtsausdruck oder an irgendetwas anderem, aber ständig kamen irgendwelche Leute an und sagten so Sätze wie „Man, mach’ doch mal Pause!“, oder „Gestern war’s spät, oder?“
Doch eigentlich ging es Farin ganz gut. Das glaubte er zumindest.
Er hatte alles, was er wollte, eine gut laufende Tour mit seinem Racing Team, wunderschönes Wetter und jede Menge geil abrockende Fans – also warum um alles in der Welt sah er so aus, als ob ihm jemand gerade eine Portion Sauerkraut ins Gesicht geworfen hätte??
Vielleicht, weil gerade jetzt der Tourbus einer zweiten Hölle ähnelte.
Man war das HEIß!!
Aber eigentlich war das kein Grund, um einen genervten Eindruck zu machen. In Wirklichkeit wollte er nur, dass sie ihn alle für kurze Zeit einfach in Ruhe ließen...ihn einfach nicht beachteten. Was angesichts der Tatsache, dass er hier der Chef war, gar nicht so einfach war. Noch nie hatte er sich so sehnlich Urlaub gewünscht, irgendwo im Himalaja, oder nach Japan, oder nach Amerika oder weiß der Teufel wohin, bloß weg hier!!
Bis jetzt hatte er es geschafft, noch jeden der in der letzten halben Stunde ein Gespräch mit ihm anfangen wollte, wieder zu vertreiben. Das machte ihn wahrscheinlich nicht äußerst beliebt, aber was soll’s...schließlich bezahlte er sie alle! Farin hasst sich für diese abschätzenden Gedanken, aber es war ihm unmöglich sie nicht zu denken – an diesem wunderschönen Tag.
Irgendwo vor ihm hörte er, wie sich Rob und Fischi unterhielten. Der Posaunist und der Saxophonist redeten erst leise, Rob brach in ein lautes Lachen aus und Fischi setzte noch einen drauf, sodass sich der Posaunist gar nicht mehr einzukriegen schien.
Selbst Farin musste schmunzeln. Zwar hatte er nicht mitbekommen, worum es bei dem fremden Gespräch gegangen war, aber das Geräusch von Lachen war seiner Meinung nach regelrecht ansteckend. Er fuhr sich mit den Händen über die Augen, mit denen er bis eben starr aus dem Busfenster gestarrt hatte und als er seine Augen wieder öffnete, stand Rob plötzlich neben ihm. „Na, Farin!“
Dieser Elan, diese Freude, dieser ungebremste Tatendrang – durfte er ihn erschießen?
„Rob.“, erwiderte er trocken.
„Mensch, du hängst hier rum, als hättest du dir gerade 3 Stunden lang ‚the Cure’ angehört!“
„Ach, Quark – ich bin halt nur in Gedanken!“
Der einige Zentimeter kleinere Posaunist sah ihn abschätzend an. „Wenn du meinst...“
Doch Rob blieb sitzen, ganz entgegen gesetzt Farins Hoffnung er würde sich wieder zu Fischi oder so verziehen. Er wurde das Gefühl nicht los, dass Rob ihm ein Gespräch aufzwingen wollte...
Aber Rob begnügte sich damit, einfach nur da zu sitzen, was dazu führte dass Farin nach kurzem Überlegen wieder aus dem Fenster sah.

Der Bus fuhr auf den Parkplatz vor dem Hotel, in dem sie heute nächtigen sollten und Farin schaute, wieder vom Fenster weg, zu Rob der eingeschlafen war und dessen Kopf zur Seite weggesackt war.
„Hey“ Der Blonde schüttelte ihn leicht am Arm und der Andere blinzelte gegen die einfallende Sonne.
„..schon da?“, fragte er noch leicht verschlafen.
„Ja“, antworte Farin knapp, dem das „schon“ nicht gefiel, weil ihm selbst dieses Geschenk, die Fahrt größtenteils verschlafen zu haben, nicht zuteil geworden war. Und genau in diesem Augenblick hatte er das Gefühl ihm würde gleich der Arsch abfallen.
Wie wunderbar es war, endlich aus dem Bus raus zu kommen! Draußen war es zwar nicht unbedingt viel kühler, aber die Luft war um einiges besser.
Kaum ein paar schwitzende Momente später hätte Farin wahrscheinlich sein gesamtes, in seiner Kariere angesammeltes, Geld dafür gegeben, ein Einzelzimmer zu bekommen – was nicht der Fall war. Er wollte doch nur für ein paar gesegnete Stunden alleine sein!!!!
Nachdem er ein paar Sachen ins Zimmer gebracht hatte, welches er sich mit seinem heute ständigen Verfolger Rob teilte, machte er sich auf den Weg.
Und so führten ihn seine Schritte in die Wildnis. Neben wild schlingenden Pflanzen, in der strahlenden Nachmittagssonne, legte er sich auf den Balkon. Okay, so weit weg und so sehr in der Wildnis war das nun nicht, aber in den letzten 10 Minuten hatte ihn noch niemand angesprochen. Also genoss er seine ganz „persönliche Wildnis“, mit nichts weiter als seinen Shorts bekleidet.
Es war so furchtbar entspannend...weitere 5 Minuten später war er regelrecht weggedöst.
Kurz darauf, und was Farin nicht bemerkte, kam Rob in ihr Zimmer. In der einen Hand eine Eiskalte Cola mit Eiswürfeln.
Der Posaunist sah sich im Zimmer um und bemerkte die offen stehende Balkontür und einer Eingebung folgend, schlich er sich dorthin und fand auch, wen er suchte und wie er vermutet hatte, ihn zu finden. Er war so leise wie möglich, denn Farin schien eingeschlafen zu sein – was nicht gut war, denn er könnte sich einen Sonnenbrand zuziehen – und deshalb würde Rob ihn jetzt wecken!
Das diabolische Grinsen auf seinem Gesicht ließ schon nichts Gutes vermuten. Ganz langsam und leise schlich er sich an Farin an und fischte einen Eiswürfel aus seinem Glas. Und mit diebischer Freude ließ er ihn über Farin’s sehr erhitzten Körper gleiten.
Der Blonde schreckte mit einem Ausruf, der mit „Wuao!“ gut zu beschreiben war, auf. „ROB!!!“
Der Schwarzhaarige lachte leise: „Ja?“ und sah sein Opfer unschuldig an.
Farin strich sich mit der Hand übers Gesicht „Man, ich...“ Er sah Rob in die Augen und vergaß was er sagen wollte. „Ach egal!“
„Sprich dich ruhig aus!“, bot sich Rob liebevoll an und Farin war nah dran ihn vom Balkon werfen zu wollen.
„Ach lass mich doch...“, und mit diesen Worten drehte sich der Gitarrist auf der Liege um und war drauf und dran den Anderen wieder zu ignorieren. Doch dem schien das nicht zu gefallen, denn er stieß ein nicht akzeptierendes Schnauben aus, das sich auf seine Weise verdammt lustig anhörte. Farin drehte den kopf zu ihm: „Was ist denn noch?“
Sie sahen sich in die Augen und Rob zuckte mit den Schultern „Weiß nicht...“, gestand er und erhob sich aus seiner bis jetzt knienden Position. Diese plötzliche Resignation verwirrte Farin irgendwie noch mehr und man brauchte wohl kaum zu erwähnen, dass der Blonde in letzter Zeit nicht wirklich aus seinem Posaunisten schlau wurde. Genauso wenig wie aus sich selbst...Jetzt hör auf mit dem Quatsch, ermahnte ihn seine innere Stimme. Und er zog es vor auf sie zu hören.
„Ich geh mal wieder...“, murmelte Rod als er durch die Balkontür ins Innere des Zimmers verschwand.
Farin wusste, dass, wenn er jetzt wegdösen würde, er wahrscheinlich mit einem Sonnenbrand auf dem Rücken aufwachen würde...
Er nickte tatsächlich ein...

„Jan?“
Der Gitarrist blinzelte und ärgerte sich fast im gleichem Augenblick, dass er eingepennt war.
„Hatte Rob also doch recht...!“, sagte Quitte trocken.
Jan setzte sich auf und rieb sich über die Augen „Scheiße...“, murmelte Farin „...bin eingeschlafen...“ Ein tückischer brennender Schmerz – ein Sonnenbrand!
„Rob hatte meinte dass du wahrscheinlich wieder einpennst und, na ja, er hat gesagt, man sollte doch mal nachgucken...“ Der Saxophonist drehte sich wieder um und verschwand. Als Farin die Hotelzimmertür ins Schloss fallen hörte, dachte er, dass er sich vielleicht hätte bedanken sollen.
Er stand auf und zog sich ein T-Shirt und eine Kurze Hose an, wobei sein Rücken sich schmerzhaft beschwerte als er das T-Shirt überstreifte.
Ein Blick auf die Uhr sagte ihm, dass er fast zwei Stunden in der Sonne gelegen hatte...wenn man die Störung mitrechnete. Es war bereits später Nachmittag und Farin hatte das Gefühl etwas verpasst zu haben. So ungefähr 2 Stunden.
Er kam in der Lobby an und jetzt fiel ihm zum ersten Mal auf, dass er ja gar nicht wusste, was er jetzt machen wollte. Abendessen gab es erst in 2 Stunden und deshalb hielt der blonde Gitarrist erstmal Ausschau nach irgendetwas, oder irgendjemanden, mit dem er sich die Zeit vertreiben konnte.
Es kam ihm so vor, als hätte er es voraussagen können, denn die erste Person, die er traf war Rob. Rob, zusammen mit Fischi, Hardy und Quitte. Der Bläsersatz saß auf einer Eckbank im „Speisesaal“ der Hotels, welcher gleichzeitig, je nach Tageszeit, auch die Bar darstellte.
Und während er zu seinen vier Bandkollegen lief, fiel ihm das erstmals richtig auf, wie verdammt stark dieser verdammte Sonnenbrand brannte.
„Na..“
Der Bläsersatz sah auf, begrüßte ihn, als er sich zu ihnen setzte, und fuhr in dem Gespräch fort, was sie gerade geführt hatten.
„Also ich finde das ist vollkommen erbärmlich!“, sagte Quitte zu Hardy, der die Brauen hochzog.
„Aber wenn du es von der andern Seite betrachtest!“, konterte Hardy.
Und nun mischte sich auch Fischi ein: „Warum interessiert euch das Thema eigentlich so??“
Farin wusste überhaupt nicht, worum es ging, also verhielt er sich erstmal still. Er sah zu Rob hinüber, der sich nicht wirklich an der Diskussion beteiligen wollte und stattdessen an seinem Wasser nippte. Als er bemerkte, dass Farin ihn ansah, lächelte er und zuckte mit den Schultern, gerade so als wollte er sagen: „Ich weiß auch nicht, worüber die gerade reden!“, denn genau so sah er aus.
Quitte schüttelte resignierend den Kopf und nahm sein Glas in die Hand. Es trat Stille ein und bevor er einen Schluck trank, fragte er Farin: „Und, Sonnenbrand?“
Und Farin knurrte leise. Sein T-Shirt schien wie 12 Tonnen Blei auf seinen geschundenen Schultern zu liegen.
„Etwas!“ grummelte er missmutig...und auf einmal hatte er Bock einen Text über Sonnenbrand, oder dergleichen, zu schreiben.
„Gehst du gleich wieder aufs Zimmer?“ fragte Rob eher beiläufig.
„Ja, ich denke schon. Irgendwie bin ich so KO, das glaubt ihr gar nicht.“
Von Fischi kam ein nebensächliches: „Doch wir glauben es dir!“.
„Ich glaub, ich hau mich kurz aufs Ohr, oder so. Bis zum Abendbrot!“ und als er den Gedanken fasste, wieder aufzustehen und in sein Zimmer zu gehen, wurde ihm klar wie sinnlos es gewesen war, erst wieder hier runter zu kommen. Er seufzte leise und stand wieder auf.
„Na ja, ist heut nicht mein Tag...“, murmelte er in seinen nichtvorhandenen Bart und schlurfte in Richtung Treppe. Er schlurfte die Treppe hinauf. Er schlurfte in sein Zimmer.
Und dort konnte er endlich sein Tonnenschweres T-Shirt ausziehen, und es war so als überkäme ihn eine woge der Erleichterung, als es endlich irgendwo in der Ecke landete.
Farin schloss die Fenster und zog die Gardinen zu. Und als er sich aufs Bett fallen ließ, natürlich auf den Bauch, hatte er das Gefühl sofort einschlafen zu können...
Das war aber nicht der Fall.
Er lag einfach nur da.
Sekunden...
Minuten....
Und irgendwann, als er kurz davor war einzuschlafen, ging die Tür auf!
„Jan? Schläfst du????“
Er grummelte irgend etwas Unverständliches ins Kissen hinein, während sich die Tür wieder schloss.
„Also nicht...“
Farin legte den Kopf auf die Seite. „Nein, aber ich war kurz davor...“ Der Raum war ziemlich dunkel, was davon zeugte, dass die Gardinen aus sehr lichtundurchlässigem Stoff waren.
Der Blonde war so schlapp, dass er noch nicht mal murrte, als die Decke zurückgeschlagen wurde.
Doch dann setzte sich diese, jene Person plötzlich auf seinen Hintern. „Hey!“ Er wollte sich aufstützen doch die Person auf seinem Hintern fasste ihm geschwind mit den Händen an die schmerzenden Schultern, sodass Farin ein schmerzerfülltes „Ahh“ entwich, und ihn zurück aufs Bett zwang.
Dann spürte er die heiße Zunge desjenigen, der auf ihm saß. Merkwürdigerweise war ihm das gerade egal.
Die Lippen der anderen bewegten sich seine Wirbelsäule hinauf, zu seinem Nacken, wobei er ein paar Bartstoppeln über seine Haut kratzen fühlte. Die fremden Lippen liebkosten seinen Hals und Farin drehte seinen Kopf noch etwas weiter und auf einmal hatten sie sich gefunden. Farins Zunge umspielte leicht die des Anderen und er fühlte die fremden Hände in seine Hose gleiten.
Und Farin wusste, wer das war. Es war kein Fremder. Nein.
Jetzt übernahm Farin die dominante Rolle, denn er richtete sich auf, aber nicht ohne seine Gegenüber in einen tiefen Kuss zu verwickeln. Der Blonde stieß ihn auf den Rücken und zog ihm das Shirt über den Kopf.
Er küsste den Operköper und öffnete dabei die Hose das Anderen und dann seine eigene.
Ja, Farin gab es ganz offen zu, er war geil. Und er würde diese Chance jetzt nicht verspielen.

Farin fuhr sich, immer noch schwer atmend, durch die Haare. Er lag auf dem Bauch, sein Rücken erlaubte ihm keine andere Position, und stützte sich mit dem Ellbogen aufs Bett.
Das Zimmer war immer noch dunkel, aber seine Augen hatten sich an die Dunkelheit gewöhnt.
„Verdammt, was machst du hier, Robert?“
Rob lachte leise und rollte sich auf die Seite, sodass er Farin ins Gesicht sehen konnte.
„Keine Ahnung!“ Er streichelte dem Blonden über die Schultern. „Irgendwie das gleiche wie du...“
„Lass das“, murrte Farin und schob Robs Hand von seiner brennenden Schulter.
„Memme!“
Der Gitarrist gab ein beleidigtes „Pf“ von sich und guckte an die Wand.
„Beleidigte Memme...“ Der Posaunist kuschelte sich etwas weiter an Farin und er konnte es sich nicht nehmen lassen, wieder mit seinen Fingern über den Rücken des Größeren zu streicheln. Dieser sah ihn böse an. Aber es war ein lustiges böse.
Und schon war Farins Hand unter der Decke verschwunden und piekste Rob in die Seite.
„Nicht Jan- nicht Kitz...“ Weiter kam er nicht, denn Farin startete die teuflischste Kitzelaktion seit Menschengedenken und er hörte erst auf, als er auf Rob saß und der Kleinere sich vor Lachen unter ihm krümmte.
„Na, bist du lieb?“ fragte er, debil grinsend.
Rob war vollkommen atemlos „...Ja...verdammt!...“
„Dann ist gut.“ Und er beugte sich runter und küsste Rob, erst auf den Mund und dann auf die Stirn und setzte sich dann neben ihn im Schneidersitz aufs Bett.

„Jetzt wieder Freunde?“, fragte Farin lächelnd und Rob seufzte.
„Ja, jetzt wieder Freunde“ Und er stand auf und zog sich an.
„Du sagst es niemandem, oder?“
Rob kam wieder zu Farin und sah ihn verständnisvoll, aber auch etwas grinsend an. „Nein, ich sag es keinem. ... Versprochen!“, fügte er noch schnell hinzu, als Farin schon wieder den Mund aufmachte.
„...Danke“, murmelte Farin, der den Blick gesenkt hatte und auf seine Beine starrte.
„Hey, jetzt wieder nur Freunde!“, sagte der Schwarzhaarige und küsste den Blonden flüchtig. Dann verließ er das Zimmer.
Und ließ mal wieder einen viel zu stolzen Farin mit einem geknickten Ego zurück.

© Blasted
26.5.07 11:55
 


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